Von der Nase auf die Beine

An meinem Sturz beim EBM-Papst-Marathon Anfang September hatte ich noch einige Zeit zu knabbern. Hauptsächlich waren es die mehrfarbigen Flecken auf mir und die Schmerzen im Arm, welche den Urlaub erst einmal nicht zu einer Erholung machten. An laufen war dann auch nicht zu denken, denn es mussten erst nach und nach alle kleinen und großen Wehwehchen in den Griff bekommen werden.

So kam es dann auch, dass ich in den 6 Wochen danach gerade mal 16 km auf den Beinen war um zu testen. Mehr oder weniger schmerzfrei startete ich dann ab November wieder ins Training, um auch meine innere Zufriedenheit wiederzuerlangen.

Am 07.12.2019 ging es dann gemeinsam mit den Lauffreunden aus Hemsbach auf den 16. Blütenweglauf (Marathon), welcher in Laudenbach startete und über Heppenheim, Bensheim und Auerbach bis nach Zwingenberg geht. Danach führt die Strecke wieder zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt werden dabei 1.200 Höhenmeter bewältigt und man hat (meist) einen schönen Ausblick über die Bergstraße und die Oberrheinische Tiefebene. Da die Zeit bei diesem interessanten Lauf zweitranging war, möchte ich mich nur bei allen Mitläufern für die tolle Aufnahme und interessanten Gespräche bedanken.

Und weil alles so schön war, zog es mich am 28.12. erneut in den Rhein-Neckar-Kreis. Der LT Hemsbach veranstaltete hier seinen Marathon-Tripple, bei dem es auf 42,195 km und 1.200 Höhenmetern auf 6 Runden auf und um den Kreuzberg ging, wo alljährlich an Pfingsten die gleichnamige Wallfahrt stattfindet. Die meisten Läufer zogen dies dann auch konsequent über die 3 Tage durch, dafür meine höchste Anerkennung. Meinen Lauf beendete ich nach 4:54 Stunden und kam somit auf einen guten 8. Gesamtplatz. Damit war ich zufrieden, die ein oder andere Passage des Laufs konnte ich noch nicht liebgewinnen und ich denke, hier habe ich noch eine Rechnung offen 😉 Ihr seht mich also wieder.

Meinen Kontakt zu den Hemsbacher Läufern stellte übrigens Jörg her. Er ist Ultraläufer aus Hoazem und hat mich mehrfach „genötigt“, dort mal vorbeizuschauen. Das habe ich auch gerne gemacht und war sehr erfreut, dass an Jörgs eigenem Ultralauf (45,3 km) am 11.01.2020 in der Gemarkung Habitzheim auch so viele der Einladung gefolgt waren. Gemeinsam mit einer erlesenen Auswahl an Ultra- und Marathonläufern aus nah und fern ging es auf 7 Runden über Feld-, Wald und Wiesenwegen anlässlich seines 48. Geburtstages. Es war ein sehr nettes Event und mit 4:32 Stunden reichte es sogar für den 5. Gesamtplatz beim ersten Ultra im Jahr 2020.

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