Komm zur Ruhr – oder zur Regattabahn50

Tach!

Die erste Hälfte meines heutigen Blog-Titels besang schon Herbert Grönemeyer, mit etwas Bezug zum Laufsport kann man daher auch ganz einfach den Übergang zur Regattabahn finden. Schließlich bietet die Metropolregion Rhein-Ruhr mit verschiedenen (Groß-)Veranstaltungen einige interessante Laufevents, welche sich in und um und um Duisburg herum abspielen.

Das absolute Highlight ist meiner Meinung nach die TorTour de Ruhr mit ihren insgesamt 230km (alternativ noch 160km oder 100km Bambinilauf). Etwas kürzer, aber dennoch nicht weniger erwähnenswert, ist der Rhein-Ruhr-Marathon. Jener wird ausgerichtet vom LC Duisburg, von welchem sich vor einigen Jahren ein paar fleißige Läufer an die Planung eines Ultralaufs machten. Der Regattabahn50 war dann im Jahre 2017 aus der Taufe gehoben.

Nach meiner erfolgreichen Teilnahme im ersten Jahr und der gesundheitsbedingten Absage im vergangenen Sommer, galt meine erneute Meldung nun einzig und allein dem Test, ob und wie die Distanz noch zu bewältigen ist. Nach mehr oder weniger guter Vorbereitung traute ich mir dann doch nicht wirklich den großen Sprung zu und so war die avisierte Zielzeit +/- 5 Stunden.

Am Lauf-Samstag holte ich dann bereits um 6.15 Uhr meine Unterlagen ab. Danach ging es zum Frühstück, welches im Startpreis erneut inbegriffen war. Nach dem Briefing war es dann auch um Punkt 8.00 Uhr so weit, es ging mit neuem Teilnehmerrekord von 120 Läufern auf die 9 Runden rund um das Herzstück im Duisburger Sportpark. Die Strecke beinhaltete wieder sowohl eine Wasserstation, als auch eine Vollverpflegung, welche keine Wünsche offen ließ. Alternativ konnte man noch an einem Büdchen in der Nähe der Laufstrecke Wassereis holen, dies stellte für mich bei anfangs leichtem Regen aber keine Option dar.

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Querung Parallelkanal

Die Organisatoren Henning Schmitz und Dirk Görtz haben es auch diesmal geschafft, mit ihrem motivierten und motivierenden Team an diesem Tag eine richtig familiäre Stimmung zu schaffen. Dies vor allem unter dem Aspekt, dass bereits mitten in der Nacht die Vorbereitungen beginnen und es sicherlich für viele ein seeeehr langer Tag war.

Zum Lauf selbst sei nur so viel gesagt, dass bereits in den Anfangskilometern meine Laufuhr die richtige Anzeige versagte. Somit konnte ich mich auch nicht an irgendwelche Vorgaben halten. Das schöne in Duisburg ist aber, dass rund um die Strecke viele Kilometer-Markierungen stehen und ich so anfangs etwas mit „Rechnerei“ beschäftigt war. Dies sorgte einerseits für Ablenkung, andererseits konnte ich aber noch kein einheitliches Tempo finden. Dies fand ich dann rund um die vierte Runde – nachdem ich noch einige Läufer überholt hatte – mit und bei der späteren Siegerin der Frauen. „Freundlicherweise“ lief sie in einer für mich passenden Geschwindigkeit und so konnte ich auch ohne meine Uhr relativ konstant die Kilometer abspulen. Leider zog es die junge Dame dann aber etwas schneller ins Ziel und somit waren die letzten Umläufe dann doch wieder alleine angesagt. Trotzdem: „Danke Marie“.

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Runde um Runde

Letztendlich kam ich mit einer für mich an diesem Tag nicht erträumten 4:32:39 ins Ziel, welche Gesamt Platz 14 und in der AK40 den 3. Platz bedeutete. Damit bin ich mehr als zufrieden.

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Sehr zufrieden

Vielen Dank auch an dieser Stelle nochmals für die Unterstützung an der Strecke, die angesprochenen Personen wissen wer gemeint ist.

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Das war es erst mal wieder
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Ich sah schon schlechter aus

Bereits jetzt steht der Termin für die 4. Auflage im nächsten Jahr fest. Wenn alles gut geht, heißt es dann für mich wieder

„Komm zur Ruhr“

 

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