Vo nüt chund nüt

Stimmt schon, „Von nichts kommt nichts“ und faul über den Sommer, das kann es doch nicht zum Abschluss eines Laufjahres sein. Aber so war es irgendwie. Nach den bisherigen großen Läufen hatte ich nicht wirklich den Bedarf noch was zu machen. Umso schöner, dass die Einladung zum Halbmarathon per Post aus einem kleinen Ort kurz hinter der Schweizer Grenze kam. Der Staaner Stadtlauf stand wieder am 1. Advent an und sogar meine Begleitung von 2016, Sebastian, war wieder von der Sache begeistert. Somit war es vom Ablauf gleich, treffen auf halber Strecke und dann gemeinsam in die Schweiz. Luisa gesellte sich als Zuschauerin und Fotografin am Tag vorher kurzfristig noch hinzu. Wahrscheinlich wäre sie aber lieber bei besserem Wetter mitgekommen. Im Gegensatz zu 2016 hatten wir fast 10 Grad kälter, aber es lag zumindest kein Schnee. Die Kleiderwahl war dann für mich doch ok, alles richtig gemacht.

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Erste Runde geschafft

Da ich mich nicht wirklich gut auf den Lauf vorbereiten konnte, hatte ich auch keine Zeitvorgabe und wollte währenddessen entscheiden. Das konnte ja nur ein Debakel geben… Schauen wir einfach mal, gestartet wurde pünktlich um 14.00 Uhr, Sebastian ging 15 Minuten später auf die 1/4 Marathon Strecke.

Wie mir bereits bekannt war ging es zuerst eine Runde durch den Ort, bevor sich das Feld dann anfangs den Rhein entlang Richtung Hemishofen und Ramsen zog. Ich merkte, dass ich mit meinem Tempo gut zurecht kam und hatte auch meist die gleichen Läufer um mich herum in Blickweite. Orientieren konnte ich mich auch an den gelben Oberteilen der WhattsApp Runners Schaffhausen und so merkte ich, dass ich doch relativ konstant unterwegs war. Während des Laufes wechselte ich mich immer mal mit einer jungen Schweizerin (ich hab aber auch wieder ein Glück) ab, doch wir merkten recht schnell, dass wir gut mit dem Tempo konnten und liefen fortan die letzten 10 km gemeinsam. So kam ich dann auch zu den Bildern hier, denn sie ist dann doch schon irgendwie eine kleine „Berühmtheit“. Überall wurde sie angefeuert und es wurde ihr gewunken. Das beflügelt doch zusätzlich und es war sehr angenehm mir ihr zu laufen. Und weil ich jetzt keinem Schweizer auf den Schlips treten möchte mit meiner Unkenntnis, daher einfach auf hochdeutsch VIELEN DANK Sandra für den netten Lauf und die bereitgestellten Bilder.

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Halbzeit
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Nette Gesellschaft

Nach 1:38:21 ging es dann über die Ziellinie, wo mich meine beiden Begleiter schon erwarteten. Mit meiner Zeit war ich sehr zufrieden, es reichte somit zu Platz 28 von 60 in der AK30 und 128. von 394 Gesamt.

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Die letzten Meter

 

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Das war es

 

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Alle im Ziel

Sebastian erreichte nach 1:01:06 das Ziel. Nicht als Letzter und auch nicht der Älteste 😉 Du musst nächstes Jahr noch mal mitkommen… Und Luisa hat vielleicht auch gefallen am Laufsport gefunden!?

 

 

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